Akademienvorhaben

Leibniz-Edition Potsdam

Die Edition der politischen, historischen und sprachwissenschaftlichen Schriften

Aus dem einzigartigen Nachlass des großen deutschen Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716)  ediert die Leibniz-Edition Potsdam die „Politischen Schriften“ als Reihe IV  und die "Historischen und sprachwissenschaftlichen Schriften" als Reihe V der Akademieausgabe. Diese Ausgabe mit großenteils bisher unveröffentlichten Schriften und Briefen bildet die historisch-kritische Textgrundlage für die Leibniz-Forschung, auf der viele Auswahlausgaben weltweit basieren. Die Veröffentlichung der Schriften erfolgt parallel in Buchform und im Internet.

Die Dokumente der Reihe IV betreffen über die Politik im engeren Sinne hinaus nahezu alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens und umfassen unter anderem auch Arbeiten zur Förderung von Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur sowie zu kirchlich-theologischen Fragen.

Reihe V, mit deren Bearbeitung 2019 begonnen wurde, dokumentiert Leibniz´ Arbeit als Historiker und als Sprachforscher.

Die Leibniz-Edition Potsdam bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der ganzen Welt Dienstleistungen im Rahmen der Leibniz-Forschung an. Sie steht in ständigem Austausch mit den anderen Editionsstellen (BerlinHannoverMünster) und pflegt rege internationale wie universitäre Kontakte, um so dem global zunehmenden Interesse an Leibnizens Werk und Wirken gerecht zu werden.

Vorausedition des Bandes IV,10

Der Band enthält Texte aus den Jahren 1702 bis 1704.

Wir weisen nachdrücklich darauf hin, dass es sich bei den hier zur Verfügung gestellten Texten um vorläufige Fassungen handelt. Bis zur endgültigen Edition in der Akademieausgabe werden inhaltlich und formal tiefgreifende Änderungen erfolgen.


Prof. Dr. Wenchao Li(李文潮)

Telefon: +49 (0)3331 2796 123

li(at)bbaw.de

Am Neuen Markt 8
14467 Potsdam


Das Akademienvorhaben "Leibniz-Edition Potsdam" ist Teil des von Bund und Ländern geförderten Akademienprogramms, das der Erhaltung, Sicherung und Vergegenwärtigung unseres kulturellen Erbes dient. Koordiniert wird das Programm von der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften.